LB Dr. kaiser

Aufgabe

Neben stationären Computern setzen Schulen zunehmend mobile Geräte für digitale Medien ein. Seit einiger Zeit wird die Möglichkeit diskutiert und erprobt, dass Lehrer und Schüler ihre privaten Geräte in die Schule mitbringen und dort zu Lernzwecken nutzen. Allgemein gebräuchlich ist dafür die Abkürzung BOYD (Bring your own device).

Durch den Einsatz persönlicher Geräte können sich didaktische und pädagogische Potentiale ergeben. Gleichzeitig sind mit diesem Medienkonzept vielfältige Herausforderungen verbunden. Denn wenn alle Lehrkräfte und Schüler ihre privaten Geräte nutzen, entsteht eine heterogene Gerätelandschaft. Auf die persönlichen Geräte der Lehrer und Schüler hat der Administrator keinen direkten Einfluss. Er muss das pädagogische Netz durch geeignete Maßnahmen schützen.

Der Administrator ist nur noch für die Integration der Geräte in das Netz zuständig. Für die Wartung und den Support der Geräte ist er nicht zuständig, was die Schule entlastet.

Lehrer müssen durch heterogene Geräte im Schulalltag den Unterricht so planen, dass flexible Einsatzmöglichkeiten gegeben sind. Im Unterricht selbst sind sie zum Teil mit nichtfunktionierender Technik konfrontiert.

Lösung

Für die Nutzung mobiler und persönlicher Geräte muss die Schule ein WLAN aufbauen. Falls nicht zu viele Geräte auf eine Funkzelle zugreifen, ist die Bandbreite aktueller Komponenten meist ausreichend. Kritisch können große Datenmengen (Videobearbeitung, Festplatten-Imaging) werden.

AdminDidakt beinhaltet die notwendigen Module für die zuverlässige Einbindung mobiler und persönlicher Geräte in das pädagogische Netz.

Das WLAN der Schule muss über WLAN-Access-Points verfügen, die den Standard 802.1X zur Authentifizierung unterstützen. Greift ein Schüler mit seinem mobilen Gerät auf das pädagogische Schulnetz zu, werden dessen Anmeldedaten dem Authentifizierungsserver übermittelt. Dieser prüft mit Hilfe der Benutzerverwaltung die Zugangs­berechtigung. Bei ordnungsgemäßer Anmeldung erhält der Schüler Zugang zu seinem Homeverzeichnis. Der Internetzugang erfolgt über den Proxyserver, der ebenfalls die Berechtigung bei der Benutzerverwaltung abfragt.

AdminDidakt schreibt keine speziellen Geräte oder Server vor. Damit kann die vorhandene Technik in der Schule weiter verwendet werden, sofern sie die Anforderungen erfüllt.
Bei einer Neuausstattung ist die DKS-Station eine einfache Lösung. Als Beispiel für die Referenzarchitektur sind alle zentralen Module (Radiusserver, Proxyserver, Benutzerverwaltung) bereits vorinstalliert.